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Kein theoretischer Kram – sondern praktische Erfahrung (Stromreduzierung)

Man liest viel was man tun müsste und was das alles bringt, da sind dann auch Zahlen und Fakten genannt. Aber ist dem so? Ich berichte Euch von meinen Erfahrungen und fasse meine Tops zusammen.

Wer mich kennt, weiß das große Teile meines Leben in Excel dokumentiert und berechnet werden, einfach eine große Leidenschaft. Und so führen ich seit über 20 Jahren Tabellen auch zu meinen Verbräuchen, wie z. B. Strom.

Als Vergleichsgröße nehme ich die Stromabrechnung in der Vor-Corona-Zeit, also 2019. In dem Abrechnungsjahr haben wir 4.506 kWh verbraucht. Bei der jetzt erhaltenen Abrechnung (also Abrechnungsjahr Okt 21 – 22) liegt unser Verbrauch bei 3.803 kWh.

Tatsachen, aber mathematisch nicht belegbar, die für einen deutlich höheren Verbrauch sprechen. Home Office, der Home Office Anteil in 2019 lag bei 10 % und in 2022 bei 50 %. Wir haben größere Fernseher angeschafft und u.a. 2 Next Gen Konsolen, die Kinder haben Laptops und zusätzliche Monitore. Inzwischen backen wir einen Großteil unserer Brote selber. Gefühlt müsste der Verbrauch somit bei 5.000 kWh liegen und nicht bei 3.803 kWh. Also was ist passiert?

Wir haben im August 2020 ein kleines Balkonkraftwerk installiert, reguliert bei maximal 600 Watt Stromproduktion. In 2020 haben wir 98 kWh (gemessen erst ab Mitte September) produziert, in 2021 469,6 kWh und in 2022 bis heute (also in knapp 10 Monaten) 561,2 kWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent sind das insgesamt 340 € die wir eingespart haben. Und man beachte, dass die kleine Anlage keine 800 € gekostet hat und nahezu komplett unbürokratisch ans Netz ging. Wer mehr Infos braucht, meldet sich bei mir.

Ende 2019 / Anfang 2020 habe ich Wlan-Stecker installiert. Diese habe ich mit jeweils einem Zeitplan ausgestattet. Sowie einem Aktivitätsbefehl, wenn man die daran angeschlossenen Geräte außerhalb des Zeitplans nutzen möchte.

Ich gehe hier auf ein konkretes Beispiel ein: Einen Wlan-Stecker habe ich in meinem Büro angeschlossen und an diesem Wlan-Stecker ist eine Sicherheitsmehrfach-steckdose dran. An dieser ist der Büro-Drucker, ein PC, 3 Monitore, eine Tageslichtlampe, Keller-Festnetztelefon, Licht und Höhenverstellung des Schreibtischs angeschlossen. Der Zeitplan sieht aktuell vor, das der Wlan-Stecker um 6:45 eingeschaltet wird und um 17:30 aus. Wenn ich früher Feierabend mache, dann schalte ich den Wlan-Stecker mit einem Sprachbefehl aus. Früher war die Steckdose 24@7 am laufen.

Weitere Wlan-Stecker haben wir z. B. im Wohnzimmer für die Konsolen, im Schlafzimmer für die Beleuchtung, den TV, die Konsole, usw. , in den Kinderzimmern für deren TV, Konsolen, etc., angeschlossen. Frei nach dem Motto, wenn z. B. die Kids in der Schule sind, dann müssen die Geräte auch nicht im Stand-by sein.

Der Effekt daraus ist nicht sauber messbar, aber sicherlich nicht unbeachtlich. Wir nutzen TP Link HS110 Stecker, im Deal jeweils für 15 €.

Ansonsten gehen wir ein wenig sensibler mit dem Thema Stromverbrauch um. Muss ich im Schafzimmer die Lampe mit 6 LEDs brennen lassen, wenn ich eine Stunde baden gehe? Muss der Fernseher laufen, wenn ich die Keller-Sauna benutze oder mit dem Hund Gassi gehe?

Abschließend kann ich festhalten, dass wir wirklich viele Geräte nutzen und doch unseren Stromverbrauch signifikant senken konnte, ohne unsere Lebensqualität (wir stehen auf viel und schöne Beleuchtung) einzuschränken. Und das machen wir seit Jahren und nicht erst seit dem diese total inkompetente Bundesregierung nach Energieeinsparungen bettelt. Das musste jetzt sein!

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