Hervorgehoben

Kurze Infos zu diesem Blog

Dieser Blog ist chronologisch aufgebaut, der neueste Beitrag ist oben. Noch verwende ich WordPress free, bis ich wirklich überzeugt von diesem Tool bin und regelmäßig ein paar Leser habe. Ansonsten trade ich hier zum Spaß, d.h. echte Tipps wird man hier nicht finden. Dieser Blog ist eher ein Erfahrungsbericht mit realen Zahlen. Nicht mehr, nicht weniger.

Langsam geht´s Richtung Sommerpause

Ceconomy habe ich am 2.7. zu 3,25 € / Stück verkauft, macht 7,3 % Gewinn. Ein kurzen Trade habe ich auch mit Commerzbank vollzogen. 100 Stück zu 3,98 € gekauft und kurz danach zu 4,20 € verkauft – nach Gebühren 4,5 %.

Ansonsten liegen noch meine Pflegefälle im Depot. Banco Santander – 31%, BASF – 19%, Aroundtown -9,5%. Volkswagen + 2,5%. Allerdings hat BASF zwischenzeitlich eine Dividende gezahlt.

Das Depot liegt aktuell bei 2.991, ein Minus von 0,3%.

Ich hoffe vor meinem Urlaub noch ein, zwei Trades machen zu können, schauen wir mal, drückt die Daumen.

Ceconomy bringt‘s

Gestern war Feiertag, zumindest in NRW. Die Börse war offen und unsere kleine Bäckerei vor Ort auch. Wo ist da die Verbindung?

Ich brauchte Brötchen und beim Warten in der Corona-Warteschlage, habe ich die Zeit genutzt, mir 250 Ceconomy Aktien zu 3,03 € zu kaufen. 5 Stunden später war ich mächtig stolz, zum Tagestiefstpunkt gekauft zu haben. Heute habe ich alle zu 3,30 € verkauft. So würde ich mir alle Trades wünschen 😊

Ach ja, ich habe meine letzten 400 € investiert. 3 Volkswagen zu 131,88 € (der Ceconomy-Verkauf war nach dem VW Kauf).

Der DAX kennt kein Corona (mehr)

Wow, nach etwas über 2 Wochen ist der DAX abgegangen wie ein Zäpfchen. Was ist (denn überhaupt dieses) Corona? Der Dax ist seit dem letzten Posting von knapp 10.900 Punkten auf über 12.500 Punkten gestiegen. Ja, gestern und heute ist unser Index im Minus. Egal.

Kurz zum Depot:

Meine SAP Aktien wurden am 3.6.20 zu jeweils 117,50 €. Macht nach Gebühren, vor Steuern, ein Ergebnis von 7,7%. Top.

Am 5.6.20 sind auch meine ENI Aktien verkauft. 9,18 € bedeuten nach Gebühren, vor Steuern, sehr gute 8,1%. Ich freue mich.

Das bedeutet heute, nach dem der DAX gesunken ist, ein Depotwert von 3.047 €. Endlich im Plus 😊!

Einen Teil der Verkäufe habe ich heute früh in Aroundtown investiert. 140 Stück zu 5,70 €. Zusätzlich versuche ich gerade VW Aktien zu 140 € zu bekommen. Bleibt spannend.

Das neue morgen

Die Bundesliga hat ihren ersten Geisterspieltag hinter sich und heute sehe ich eine Umfrage des Kicker, ob man sich mit Geisterspielen anfreunden kann. Aktuell können sich knapp 43 % Geisterspiele vorstellen.

Vor ca. 2 Monaten, nach dem Derby Gladbach – Köln, wäre die Prozentzahl einstellig gewesen.

Meine Meinung dazu ist, dass diese 43 % sich denken „besser so als gar keine Bundesliga“. Und ganz ehrlich, genau meine Denke. Aber wie vor 2 Monaten sage ich zusätzlich, dass ich diese Geisterspiele recht entspannend finde.

Ich fluche weniger, mein Puls und meine Anspannung ist jeweils geringer. Für meine Gesundheit deutlich besser. Danke!

Ein weiterer positiver Aspekt ist „die gesparte Zeit“. Zeit sparen? Wie geht das denn?

Letzte Woche wäre ich nach Leipzig zu einer Konferenz gefahren. Mit der Deutschen Bahn.

Meine Firma (und ich natürlich auch) hat knapp 10 Stunden Anreisezeit und Hotelkosten eingespart.

Die Konferenz war sehr gut (online) organisiert und ich habe deutlich weniger Kalorien zu mir genommen. Zack. Mal wieder was Positives.

Und mal am Rande, meine nächste CDU Vorstandssitzung findet auch online statt.

Vielleicht halten sich ein paar moderne, neue Methoden auch in einer Corona-freien-Neuzeit.

Ich werde auf jeden Fall dafür kämpfen.

Depot und Home Schooling

Der gestrige Börsentag verlief sehr gut. Nach leichten Gewinnen am Vormittag, stieg der DAX am Ende des Tages um knapp 2,9 %. Meine SAP waren leicht unterproportional beteiligt (+2 %), während BASF mit 4,2 % gut abgingen . ENI ist gestern auf 8,96 € je Aktie gestiegen und liegt knapp unter meiner Verkaufsorder (9,18 €).

Aktuell liegt das Depot bei 2.800,36 €.

Kommen wir zum Thema Corona und „Home Schooling“:

Wir haben das große Glück, beide dürfen im Home Office arbeiten, wir haben genügend Zimmer, einen Garten und eine Dachterrasse. Das sind gute Grundvoraussetzungen um alles unter einen Hut zu bekommen. Ok, aber was ist mit den Kids?

Vor den Osterferien war der Lernstoff eher „aus der Hüfte geschossen“. Kann man den Lehrerinnen auch nicht verdenken, keiner hatte jemals zuvor so eine Situation. Allerdings ist es wieder witzig, ähnlich wie das Thema Home Office, was bei einigen prähistorischen Führungskräften nicht möglich ist und durch Corona doch geht, und wie. So habe ich lange Zeit als Klassenpflegschaftsvorsitzender mit einer Klassenlehrerin dafür gekämpft eine Email-Adresse zu registrieren, um die Belange der Kinder & Eltern mit ihr zu teilen. Mein Mund war schon fusselig, aber ich habe etwas erreicht. Sie hat eine Adresse registriert und nur ich (und mein Vertreter) durften diesen Kommunikationskanal nutzen. Heute? Fast tägliche Emails von ihr, klar, irgendwie müssen wir auch an das Material kommen, aber es ist verdammt nice zu sehen, dass es doch geht, wenn man nur will (oder in diesem Falle „muss“)…. sorry, bin ein wenig in die falsche Richtung ausgeufert.

Nach den Osterferien hat sich der Lernstoff erhöht, wir spielen deutlich mehr Lehrer als vor den Osterferien. Wir, im Großteil meine bessere Hälfte, arbeitet nach ihrem Feierabend mit den Kindern den Stoff ab. Unser Sohnemann kommt mit mathematischen Aufgaben häufig zu mir und zeigt mir das er schon Stoff der nächsten Klasse gemacht hat. Und wenn es ums Lesen geht sitzt er neben mir und liest mir Artikel aus Sport-, Hunde- und Gameszeitungen vor. Spannend für mich ist es immer, versteht er was er da liest? Also stelle ich ihm gerne Fragen, gerne auch mal beim Mittagessen.

Was ich wirklich cool finde, ist es die Kids mit Lösungsfindungsansätzen zu konfrontieren. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die das in der Schule lernen. Wie auch – da gibt´s keinen Laptop oder so? D.h. wenn meine Tochter wieder wissen möchte wie etwas funktioniert lasse ich sie googeln (nein, wir benutzen hauptsächlich bing.de, aber „bingen“ klingt doof) und mir dann alles erklären. Gestern war ihre Frage „wie wird man auf Corona getestet und wie sieht das Ergebnis aus?“. Sie hat mir später den kompletten Prozess vom Abstrich (Mund, Nase, Rachen) über das Endergebnis (Befund) erklärt und nebenbei gelernt was „molekular“ ist. Ja, diese Recherchesachen gibt´s auch seitens der Schule, sorry. Vielleicht ist der Absatz leicht doof ausgedrückt, vielleicht trifft´s mit der Frage „Wie würdest DU das Problem lösen?“ besser. Sie haut spontane Lösungen raus und dann schicke ich sie recherchieren. Meist kommen top Ergebnisse raus.

Wir als Familie können unsere Zeit einteilen, wie wir sie am besten für die Kids und uns einsetzen wollen und müssen (Ein großes Dankeschön an unseren Arbeitgeber). Denn es ist recht anstrengend zu arbeiten, zu kochen (wir kochen 5-6 Tage die Woche und sonst supporten wir unsere Locals 😉 ), Lehrer zu spielen und vor allem aktiv zu sein (ausgeschweifte Spaziergänge, nahezu tägliche Fahrradtouren, Fitness-Onlinekurse, Fußballübungen im Park, Brettspiel- und Filmabende, gemeinsames Backen und Gesichtsmasken nähen, usw.). Ich will mir gar nicht vorstellen, was manche Alleinerziehende gerade durchmachen.

Für uns sind klare Strukturen wichtig, z. B. tägliches 10:00 frühstücken, „freie Abende“ in der jeder machen kann was will, alleine oder nicht, ob Sport, TV, an der Playstation daddeln, was auch immer. Außerdem haben unsere Kids nach wie vor ihre „Bildschirmzeiten“, wenn sie mehr wollen, dann verdienen die sich das. Da sind wir aktuell großzügiger als sonst, aber ohne Leistung gibt´s keine Belohnung.

Kurz um, die Phase ist nicht ohne. Meine Elternzeiten, meine Sabbaticals, echt coole Auszeiten für mich und die Familie. Corona ist anders, verdammt spannend, recht anstrengend, aber mit der nötigen Einstellung wirklich positiv.

Für mich ist dieser Absatz gedacht, wenn ich mal in ein paar Jahren zurückschaue und folgende Sachen, Themen, Aktivitäten lesen, dann werde ich mich wieder ganz genau an diese Zeit erinnern: Star Wars Galaxy of Heroes, – Clone Wars, – Rebels, – The Mandalorian. Steam: Patrician IV, Age of Wonders Planetsfall, Apex Legend und Star Wars Battlefront, Elenor, #supportyourlocals (Evia, Restaurante Merheimer Heide), Jumping Fitness on YouTube, Unity3D & Udemy.

29.04. Depot

Gestern war die Börsenlage freundlich (DAX + 1,3 %), um Euch einen kurzen Einblick ins Depot zu geben.

Banco Santander – 34,9 %

BASF – 22,9 %

ENI + 3,6 %

SAP -0,1 %

Insgesamt liegt der Depotwert bei 2.718 € (– 282 €).

Gestern habe ich einen Verkaufsauftrag für ENI aufgegeben. 100 Stück zu 9,18 €, aktuell liegt der Kurs bei 8,70 €.

Portemonnaie, ICal & PV

Während dieser Corona-Zeit ist mir aufgefallen, dass ich so oft das Haus ohne Portemonnaie verlasse. Sonst zählt mein Portemonnaie zu den vier Dingen die ich immer mit mir führe. Finde dieses nicht „mitschleppen“ wirklich gut. Vor allem, weil ich inzwischen an vielen Orten kontaktlos mit dem Handy bezahlen kann.

Ähnlich verhält es sich mit meiner Terminkalender-App „Ical“. Früher waren 7-8 Termine am Tag keine Seltenheit, Außendienstberatungstermin, CDU – Vorstandssitzung, Kind 1 Sport hier, Kind 2 Klavier da, Fußballtraining, usw., wenn ich in den letzten 6 Wochen 10 Mal die App aufgemacht habe, dann ist das wirklich viel. Auch das finde ich echt gut.

2x habe ich mich mit Photovoltaik auf unserem Hausdach beschäftigt. Einmal 2013 als mein Schwiegervater im Photovoltaikfieber war und Anfang 2019, da die Strompreise doch ein wenig überproportional gestiegen sind. Dann war das Thema allerdings für immer beerdigt. Zum Einen weil die Anbieter mit total unrealistischen Berechnungen aufwarteten und meine Zeit klauten, zum Anderen weil es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist (Amortisation ca. 20 Jahre).

Nun ist die Situation eine andere. Durch unser dauerhaftes Home Office Arbeiten UND das die Kids nicht zur Schule gehen können, ist unser Stromverbrauch um ca. 75 %! gewachsen. Damit Ihr mit den Zahlen etwas anfangen könnt, wir haben einen durchschnittlichen Verbrauch von ca. 3.800 Kw p.a. (knapp 11 pro Tag), aktuell liegen wir täglich bei 18-19. Bei ca. 24,5 Cent pro Kw. Würde ich das ganze Jahr mit diesem Stromverbrauch hochrechnen, erhöhen sich unsere Stromkosten um fast 700 € in 2020.

Ok, hoffen wir mal, dass sich unsere Corona-Zeit wieder normalisieren wird, d.h. Kids in der Schule, aber wir beide haben durchschnittlich 2 Tage pro Woche Home Office, also wird sich unser Verbrauch wohl bei ca. 13-14 Kw pro Tag einpendeln (ca. 5.000 Kw im Jahr). Und damit würde sich eine Photovoltaikanlage gegebenenfalls doch wieder rechnen, bei einer realistischen Amortisation unter 12 Jahren werde ich die Pläne konkretisieren . Ich werde berichten 🙂

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